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Liebe Patientinnen und Patienten!

Aufgrund der momentan entspannten COVID-19-Situation sind psychotherapeutische sowie klinisch-psychologische Face-to-Face-Sitzungen derzeit wie gewohnt an unseren verschiedenen Standorten möglich. Sitzungen per Telefon, Videokonferenz oder Messenger (bevorzugt über die App "Signal") sind derzeit nur im Rahmen von Coachings möglich, nicht jedoch psychotherapeutische oder klinisch-psychologische Behandlungen. Ebenso bieten wir Seminare und Workshops als Alternative zum Präsenzformat über Webex Meetings an. Bitte nehmen Sie mit uns telefonisch Kontakt auf unter +43 664 531 58 21 oder benutzen Sie das Kontaktformular.

Zuletzt aktualisiert am 15.05.2022

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Klinische Psychologie

Die Klinische Psychologie1 ist ein Teilgebiet der Psychologie, welche sich klinisch-psychologischer Mittel auf Grundlage der psychologischen Wissenschaft bedient. Sie umfasst die Untersuchung, Auslegung und Prognose des menschlichen Erlebens und die gesundheitsbezogenen und störungsbedingten Einflüsse darauf, sowie die klinisch-psychologische Behandlung von Verhaltensstörungen, psychischen Veränderungen und Leidenszuständen.

Insbesondere beschäftigt sie sich mit

  • psychischen Störungen und psychisch bedingten somatischen Störungen
  • Menschen in psychischen Extremsituationen
  • psychischen Folgen akuter Belastungen
  • Entwicklungskrisen und psychischen Krisen
  • krankheitswertigen Zustandsbildern

Aufgabenbereiche der Klinischen Psychologie sind:

  • Klinisch-psychologische Diagnostik in Bezug auf gesundheitsbezogenes und gesundheitsbedingtes Verhalten und Erleben sowie auf Krankheitsbilder und deren Einfluss auf das menschliche Erleben und Verhalten, sowie darauf aufbauend die Erstellung von klinisch-psychologischen Befunden und Gutachten hinsichtlich
    • der Leistungsfähigkeit, Persönlichkeitsmerkmalen oder Verhaltensformen in Bezug auf psychische Störungen
    • in Bezug auf Krankheitsbilder, die das menschliche Erleben und Verhalten beeinflussen
    • in Bezug auf Krankheitsbilder, die durch menschliches Erleben und Verhalten beeinflusst werden
  • Anwendung klinisch-psychologischer Behandlungsmethoden bei Personen aller Altersstufen und Gruppen, die aufbauend auf klinisch-psychologische Diagnostik fokussiert, ziel- und lösungsorientiert ist
  • klinisch-psychologische Begleitung von Betroffenen und Angehörigen in Krisensituationen
  • klinisch-psychologische Beratung in Bezug auf verschiedene Aspekte gesundheitlicher Beeinträchtigungen, ihrer Bedingungen und Veränderungsmöglichkeiten
  • klinisch-psychologische Evaluation
  • Lehre und Forschung

Gesundheitspsychologie

Die Gesundheitspsychologie1 ist ein Teilgebiet der Psychologie, welche unter Einsatz gesundheitspsychologischer Mittel, Aufgaben zur Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Projekte umfasst. Diese hängen zusammen mit:

  • der Förderung und Erhaltung von Gesundheit
  • den verschiedenen Aspekten gesundheitsbezogenen Verhaltens einzelner Personen/Gruppen
  • allen Maßnahmen, die der Verbesserung der Rahmenbedingungen von Gesundheitsförderung und Krankheitsverhütung bzw. der Verbesserung des Systems gesundheitl. Versorgung dienen

Sie beschäftigt sich insbesondere mit:

  • gesundheitspsychologischen Maßnahmen im Bereich der Schmerzbewältigung
  • Gesundheitsförderung (in Schulen etc.)
  • gesundheitsfördernden Maßnahmen im Alter
  • weiteren gesundheitspsychologischen Bereichen, wie der Arbeit an Erziehungsfragen, gesundheitspsychologischen Aspekten in der Gynäkologie, der Vorsorge im Bereich des Nikotin-, Alkohol- und Drogengebrauches, dem Arbeitsumfeld, der Unterstützung in der Haftentlassenen- und Bewährungshilfe
  • gesundheitspsychol. Rehabilitation zur Erhaltung/Wiederherstellung physischer, psychischer, sozialer, beruflicher und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Kranken und Behinderten

Aufgabenbereiche der Gesundheitspsychologie sind:

  • mit gesundheitspsychologischen Mitteln durchgeführte Analyse von Einzelpersonen bzw. Gruppen (Familien, Institutionen) aller Altersstufen, insbesondere in Bezug auf die verschiedenen Aspekte des Gesundheitsverhaltens und dessen Ursachen
  • darauf aufbauend, die Erstellung von gesundheitspsychologischen Befunden und Gutachten, insbesondere in Bezug auf gesundheitsbezogenes Risikoverhalten und dessen Ursachen
  • gesundheitspsychologische Maßnahmen bei Einzelpersonen und bei Gruppen (Familien, Institutionen) aller Altersstufen in Bezug auf Gesundheitsverhalten, insbesondere im Hinblick auf gesundheitsbezogenes Risikoverhalten
  • gesundheitspsychologische Analyse und Beratung von Organisationen, Institutionen und Systemen in Bezug auf gesundheitsbezogene Rahmenbedingungen und Maßnahmen der Gesundheitsförderung, Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation
  • gesundheitspsychologische Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Maßnahmen und Projekten, insbesondere im Bereich der Gesundheitsförderung

1Vgl. Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit 2016